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Samstag, 7. August 2010

Kunstwerke in den Reisfeldern in Inakadate

Erstaunliche Kunstwerke sind aus den Reisfeldern in Japan entsprungen, jedoch sind sie kein Machwerk von Außerirdischen, sondern das beeindruckende Ergebnis einer klugen Pflanzaktion. Die Strukturen wurden klug gepflanzt. Die Bauern erschufen riesige Darstellungen, obwohl sie keine Tinte oder Farbe einsetzten, stattdessen wurden verschieden-farbige Reispflanzen präzise und strategisch angeordnet und wuchsen in Reisfeldern. Der fortschreitende Sommer lies die Pflanzen sprießen und ein genaues Kunstwerk trat in Erscheinung. In diesem Jahr sind verschiedene Kunstwerke in anderen Bereichen von Reisbauern in Japan erschienen einschließlich Entwürfe von Wild-Tänzern. Kleinere Arbeiten dieser „Getreide-Kunst“ können in anderen Bereichen von Reisbauern in Japan, als dieses Bild von Doraemon und den Wild-Tänzern. Die Bauern erschufen die Malereien durch das Pflanzen von kleinen lila und gelb-blättrigen Kodaimai Reis neben ihrem örlichen grün-blättrigeben Tsugaru, eine römische Sorte, um die farbigen Muster in der Zeit zwischen der Bepflanzung und Ernte im September zu erschaffen. Die Malereien in Inakadate umfassen ein Reisfeld von 15.000 m². Weblink: Kunstwerke in den Reisfeldern in Inakadate - wirtrainierenaikido.com

Freitag, 6. August 2010

Diego Velázquez 1660 gestorben

Velázquez

Diego Velázquez starb am 6. August 1660 in Madrid. Er war ein spanischer Maler des Barock, der zu den wichtigsten Porträtmalern seiner Zeit gehörte. Als Maler am Hof des spanischen Königs Philipp IV. porträtierte er zahlreiche Mitglieder der königlichen Familie und Angehörige des Hofes.

Velázquez hat zahlreiche kunsthistorisch bedeutsame Gemälde geschaffen. Das wahrscheinlich bekannteste Bild von seiner Hand ist Las Meninas aus dem Jahre 1656.

Er war Hofmaler des mächtigsten Königs seiner Zeit, des Habsburgers Philipp IV. in Madrid, und eine der geheimnisvollsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte.

Velázquez
Velázquez

Seine Gemälde waren der unbestrittene Höhepunkt des Goldenen Zeitalters der spanischen Malerei, aber man weiß aber so gut wie nichts über den Maler und kann seine rätselhaften Bilder zudem bis heute nicht zufriedenstellend deuten.

Den Spaniern seiner Zeit galt die Malerei als bloßes Handwerk, während die Dichtung den Künsten zugerechnet wurde. Velázquez schuf vielschichtige Bildgedichte. Kein Maler hat dabei so in das Innere der Menschen geschaut wie Velázquez. Mit dem Blick eines Psychologen porträtierte er Mitte des 17. Jahrhunderts Zwerge und Hofnarren.

Velázquez war seiner Zeit weit voraus: Er war nicht nur ein großer Künstler, sondern auch ein großer Philosoph, ein großer Denker, der aber nicht geschrieben und keine Werke veröffentlicht hat. Velázquez hat sein Denken in Malerei übersetzt. Er lässt sich nicht einordnen.

Weblinks:

Velázquez
Velázquez
von Norbert Wolf

Velázquez
Velázquez
von Norbert Wolf

Diego Velázquez vor 450 Jahren gestorben

Diego Velázquez

Diego Velázquez starb vor 450 Jahren am 6. August 1660 in Madrid. Velázquez war ein spanischer Maler des Barock, der zu den wichtigsten Porträtmalern seiner Zeit gehörte. Er gilt als der unbestrittene Höhepunkt des Goldenen Zeitalters der spanischen Malerei.

Als Maler am Hof des spanischen Königs Philipp IV. porträtierte er zahlreiche Mitglieder der königlichen Familie und Angehörige des Hofes. Velázquez hat zahlreiche kunsthistorisch bedeutsame Gemälde geschaffen. Das wahrscheinlich bekannteste Bild von seiner Hand ist »Las Meninas« aus dem Jahre 1656.

Am 6. Oktober 1623 trat Velázquez als Hofmaler in den Dienst des spanischen Königs. Velázquez erhielt ein Atelier im königlichen Schloss sowie 1624 die Summe von 300 Dukaten aus der königlichen Schatulle, um den Umzug seiner Familie nach Madrid zu finanzieren. Sein Salär betrug monatlich 20 Dukaten und Unterkunft sowie zusätzliche Entlohnungen für alle Gemälde, die er ausführte.

Philipp IV. hatte rasch das außergewöhnliche Talent von Velázquez erkannt und erklärt, dass kein anderer Maler mehr seine Porträts ausführen sollte – eine Aussage, die allerdings nicht lange Bestand hatte, denn Peter Paul Rubens malte mehrere Porträts des spanischen Königs.

Velázquez
Velázquez

1625 schuf Velázquez ein heute verschollenes Reiterporträt von Philipp IV., das ihn noch weiter in der Hierarchie der Hofmaler aufsteigen ließ. Als Dank erhielt Velázquez vom König 300 Dukaten sowie den gleichen Betrag als jährliche Rente auf Lebenszeit.

Im Prado hängen heute noch zwei Porträts von Philipp IV., die zeigen, dass Velázquez' Malstil im Vergleich zu den Gemälden der Sevillaer Zeit weicher geworden war. Velázquez Ruf als hervorragender Porträtmaler stieg sehr schnell, so dass auch der spätere englische König Charles I. während eines Aufenthalts am spanischen Hof Velázquez Modell saß.

Seit dem frühen neunzehnten Jahrhundert war Velázquez Werk Vorbild für zahlreiche Maler, seine Gemälde beeinflussten unter anderem Francisco de Goya, den Impressionisten Édouard Manet. Maler des 20. Jahrhunderts, wie Pablo Picasso, Francis Bacon und Salvador Dalí, zollten Velázquez ihren Respekt, indem sie seine Gemälde malerisch neu interpretierten.

Velázquez wurde im andalusischen Sevilla wahrscheinlich in den ersten Tagen des Juni 1599 geboren. Sicher ist lediglich sein Taufdatum, der 6. Juni.

Weblinks:

Velázquez
Velázquez
von Norbert Wolf
Velázquez
Velázquez
von Norbert Wolf

Samstag, 31. Juli 2010

Salzburger Festspiele feiern ihr 90-jähriges Bestehen


Die Salzburger Festspiele feiern in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Die Festspiele haben einen festen Platz gefunden im Kulturprogramm der Stadt. Dabei ist die Barockstadt Salzburg Bühne und Kulisse für das barocke Theater und Schaulaufen zugleich.

Wo könnte das weltliche Spiel in der barocken Stadt einen besseren Platz finden, als auf der Treppe vor dem Salzburger Dom? Das wusste schon Hugo von Hofmannsthal, neben Max Reinhardt sowie dem Komponisten Richard Strauss, einer der Gründerväter der Festspiele.

Der »Jedermann« gehört zu den Salzburger Festspielen seit der Gründung im Jahr 1920. Hofmannsthal erneuerte er das geistliche Spiel des Mittelalters im »Jedermann«, dessen Aufführung in der Regie von Max Reinhardt am 22. August 1920 auf dem Domplatz die Geburtsstunde der Festspiele markierte und der seit dem traditionell vertreten ist.


Markenzeichen der Festspiele sind der Jedermann auf dem Domplatz, exemplarische Mozart- und Strauss-Aufführungen, sowie ein vielfältiges und hochkarätiges Schauspiel-, Opern- und Konzert-Programm.

Als am 22. August 1920 der Schauspieler Werner Krauß in der Maske des Toten zur Weihe des weltlichen Spiels vor dem Salzburger Dom erschien, soll sich der Himmel dramatisch verfinstert haben.

Knapp zwei Stunden später kniete Alexander Moissi als reicher, gottloser Jedermann reumütig auf den Steinplatten und betete das Vaterunser - just da, berichteten die Chronisten, rissen die Wolken auf, und die Sonne ergoss sich über den armen Sünder.

Gleich die erste Aufführung zog somit mit ihren Wetterkapriolen die Zuschauer in Salzburg unvergleichlich in ihren Bann. So ergreifend war der Start und das weltliche Spiel des »Jedermanns«, dass der Erzbischof im Publikum geweint haben soll und noch heute ergreift das "Spiel vom Sterben des reichen Mannes" die Zuschauer.

Weblink:

Hugo von Hofmannsthal Biografie - Biografien-Portal - www.die-biografien.de

Dienstag, 20. Juli 2010

»Montreux Jazz Festival 2010« - ein Fazit



Auch in seiner 44. Ausgabe gelang dem »Montreux Jazz Festival« der Balanceakt zwischen Tradition und Innovation. Einem vielfältigen, 17-tägigen Konzertprogramm von Qualität standen zahlreiche Änderungen gegenüber.

Der neue Eingang der Miles Davis Hall mit grosszügigem Foyer, der Hospitality Garden, Raucherzonen oder die öffentlich zugängliche Terrasse zum See des Restaurants Caviar House zählten zu den bedeutenderen infrastrukturellen Neuerungen dieses Jahres, die allesamt von den Besuchern positiv aufgenommen wurden.

Ferner endeten die Konzertabende meist vor Mitternacht, um dem angereisten Publikum eine komfortablere Heimfahrt zu gewährleisten.

Der Jazz gewann am diesjährigen »Montreux Jazz Festival« deutlich an Terrain. Aber natürlich präsentierte sich das Programm auch in diesem Jahr vielseitig und anspruchsvoll.

Sonntag, 18. Juli 2010

Caravaggio 400. Todestag

Caravaggio


Caravaggio starb vor 400 Jahren am 18. Juli 1610 in Porto Ercole am Monte Argentario.

Caravaggio war ein bedeutender italienischer Maler des Frühbarocks. Der Mann, der nicht selten mit dem Gesetz in Berührung kam, gilt als einer der Begründer der römischen Barockmalerei. Seine Gemälde gelten als prägend für die Barockmalerei.

Schon die frühen Werke des Malers erregten Aufmerksamkeit: Gegen die Mode des Manierismus in der Malerei arbeitete Caravaggio schon früh seinen eigenen, sachlich-naturalistischen Stil heraus. Seine Werke sind durch verkürzte Perspektiven, grelles Licht und Hell-Dunkel-Effekte gekennzeichnet.

Nachdem er als Kind seine beiden Eltern durch die Pest verlor, zog er nach Rom und begann um 1595 mit dem Verkauf eigener Gemälde wurde berüchtigt für sein Trinken, Glücksspiel, Schwerttragen und Schlägereien.

Caravaggio führte ein bewegtes Leben. Nach einer Lehrzeit bei Simone Peterzano in Mailand reiste er nach Rom, wo er vom mittellosen Künstler zum bevorzugten Maler der römischen Kardinäle aufstieg.

Wegen eines Totschlags wurde er aus Rom verbannt und ließ sich in Neapel und später Malta nieder. In Malta wurde er zum Ritter des Malteserordens ernannt, floh aber von dort nach einer tätlichen Auseinandersetzung nach Sizilien und kehrte nach einem Jahr nach Neapel zurück. Auf die Aufhebung seiner Verbannung aus Rom wartend, starb er im Alter von 38 Jahren.

Caravaggio am 29. September 1571 als Michelangelo Merisi in Mailand geboren.

Montag, 12. Juli 2010

Architekt Günter Behnisch gestorben

Günter Behnisch


Günter Behnisch starb am 12. Juli 2010 im Alter von 88 Jahren in Stuttgart. Günter Behnisch war ein deutscher Architekt der Moderne und Professor für Architektur. Weltweite Bekanntheit erlangte er durch den Bau des Münchner Olympiageländes (1967–1972).

Er wurde zu einem der wichtigsten Baumeister der Bundesrepublik. Er wollte, daß der Staat seine Verpflichtung zu Demokratie einlöste, auch beim Bauen.

Behnisch, der u.a. des Bonner Plenargebäude entorfen hat, prägte den Begriff des "demokratischen Bauens", focht für Transparenz, konsequente Moderne und Leichtigkeit.

Münchner Olympiastadion 1952 hatte der gebürtige Sachse in Stuttgart sein eigenes Büro gegründet und schnell Erfolg gehabt. Weltweit beachet aber wurde er für das wunderbar schwingende, ja tanzende Münchner Olympiastadion, das er zusammen mit dem Konstrukteur Frei Otto entworfen hatte. Das in den Jahren 1967 bis 1972 erbaute Stadion wurde in der Welt zum Symbol eines neuen, tatsächlich befreiten Deutschland.

Seine Ästhetik ist eine frei schwebende, tanzende Architektur. Behnisch wollte eine Ästhetik der Freiheit, weil er als Soldat im Zweiten Weltkrieg Angst, Gewalt und Diktatur erlebt hatte. Die Gebäude, die er entwarf, sollten "frei" sein, sie sollten "tanzen".

Günter Behnisch am 12. Juni 1922 in Lockwitz bei Dresden geboren. Günter Behnisch war ein deutscher Architekt und Professor für Architektur.