Alberto Giacometti wurde vor 125 Jahren am 10. Oktober 1901 in Borgonovo, Gemeinde Stampa geboren. Giacometti war ein Schweizer Bildhauer, Maler und Grafiker der Moderne.
Alberto Giacometti (1901–1966) gehört zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Sein Schaffen wurde geprägt durch die Versuche in seinen Werken die Welt abzubilden. Giacometti ist ein bedeutender Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts, der immer wieder neue Perspektiven eröffnet hat.
Sein Werk ist vom Kubismus, Surrealismus und den philosophischen Fragen um die condition humaine sowie vom Existentialismus und von der Phänomenologie beeinflusst.
Giacometti sah sich nach dem Bruch mit den Surrealisten in einer Schaffenskrise. Um 1935 gab er die surrealistischen Arbeiten auf, um sich den „Kompositionen mit Figuren“ zu widmen und damit eine neue künstlerische Richtung einzuschlagen.
In der Nachkriegszeit entstanden Giacomettis bekannteste Werke; in den extrem langen, schlanken Skulpturen führte der Künstler seine neue Distanzerfahrung nach einem Kinobesuch aus, in der er den Unterschied zwischen seiner Sehweise und jener der Fotografie und des Films erkannte.
Giacomettis malerisches Œuvre war anfangs ein kleinerer Teil seines Werks. Nach 1957 trat die figurative Malerei gleichberechtigt neben die Skulptur.
Alberto Giacometti starb am 11. Januar 1966 in Chur.
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»Alberto Giacometti – Material und Vision« im Kunsthaus Zürich - Museumswelt-Blog
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