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Sonntag, 16. Juni 2013

Smolensk erstmals 863 urkundlich erwähnt

Kathedrale von Smolensk


Smolensk, am Fluss Dnepr gelegen, ist ein altes Handels- und Kulturzentrum im Westen von Russland. Smolensk wurde im Jahr 863 das erste Mal als eine Stadt der ostslawischen Kriwitschen urkundlich erwähnt und gilt als die älteste russische Stadt.

Ihre Lage in der Kiewer Rus an dem entlang des Dneprs verlaufenden Handelsweg von den Warägern zu den Griechen nach Konstantinopel brachte ihr schon früh den Rang einer Handelsstadt ein. Später bestanden auch Handelsbeziehungen zur Hanse.



Smolensk befindet sich an der alten Handelsroute von Kiew nach Moskau und besitzt eine Festung, welche früher die Route nach Moskau verteidigt hat. Der Smolenkser Kreml ist eine Schlüsselfestung entlang dieser Route.

Die historische Stadt ist bei Touristen sehr beliebt, da sie in der örtlichen Kathedrale eine der am meisten verehrten orthodoxen Ikonen beherbergt, die dem Heiligen Lukas gewidmet ist.

Smolensk ist eine der ältesten Russischen Städte, wo man vor Ort in die alte Geschichte voller Emotionen, Drama und Romantik eintauchen kann.

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Giovanni Boccaccio 700. Geburtstag

Giovanni Boccaccio

Giovanni Boccaccio wurde vor 700 Jahren am 16. Juni 1313 als illegitimer Sohn des Florentiner Geschäftsmanns Boccacino di Chellino und einer unbekannten Französin, die sein Vater auf einer Geschäftsreise in Paris kennen gelernt hatte, in Florenz oder Certaldo im Val d'Elsa geboren. Giovanni Boccaccio war ein berühmter italienischer Dichter, Schriftsteller, Demokrat, Dichter und bedeutender Vertreter des Humanismus.

Seine Kindheit verlebte er in Florenz, bevor er auf Reisen ging. Seine in Neapel bis 1340 verbrachten Jahre hatten großen Einfluss auf die persönliche und intellektuelle Entwicklung Boccaccios. Kaufmann oder Jurist sollte er werden. Er schrieb Werke in Versform und Prosa, in denen Boccaccio mit verschiedenen Genres und Stilen experimentierte. Nach der großen Pest-Epidemie von 1348, der sein Vater zum Opfer fiel, ließ sich Boccaccio endgültig in Florenz nieder.

Ausgerechnet die schlimm wütende Pest sollte Boccaccioc zu einem bedeutenden Autor seiner Zeit werden lassen. Als die Pest zu dieser Zeit heftig in Europa wütete, setzte Boccaccio der Verzweiflung mit seinem berühmten und lebenslustigen »Decamerone« die Hoffnung entgegen. Die zumeist erotischen Geschichten spielen in allen Milieus ihrer Zeit, in Klöstern, bei Handwerkern und den höheren Ständen.

Auf einem Landgut bei Florenz erzählen sich zehn junge Adlige, die vor der Pest aus der Stadt geflohen sind, zum Zeitvertrieb zehn Tage lang je eine Geschichte. Die 100 Novellen des berühmten »Decamerone« sind eines der schönsten Werke der Weltliteratur. Unübertroffen ist die Vielfalt der Figuren und Motive, bis heute begeistert die Schönheit, Kraft und Lebendigkeit des Erzählens. Im Vordergrund der ganz auf Lebenslust und Daseinsfreude gerichteten Geschichten steht fast immer die Liebe.



Im Jahr 1350 befreundete sich Boccaccio mit dem Dichter Petrarca, der ihn für die griechische Kultur begeisterte, wodurch beide zu Wegbereitern der Renaissance wurden. 1373 berief Florenz den inzwischen verarmten Dichter an einen eigens eingerichteten Dante-Lehrstuhl.

Giovanni Boccaccio Als es ihm schlecht ging, ließ er sich von einem Mönch bekehren, verdammte seine besten Werke als schlimme Verirrungen und geriet in Vermögensverfall, so dass Petrarca ihm in seinem Testament 50 Goldgulden zu einem warmen Winterkleid vermachte.

Anfang 1374 musste er aus gesundheitlichen Gründen seine öffentlichen Vorlesungen über Dante Alighieris »Göttliche Komödie« einstellen und zog sich im Herbst nach Certaldo, dem Geburtsort seines Vaters, zurück und starb dort im Alter von 62 Jahre am 21. Dezember 1375.

Samstag, 15. Juni 2013

Adelboden ist ein familiärer Ferienort mit dörflichen Charakter

Adelboden


Adelboden ist ein familiärer Ferienort mit dörflichen Charakter inmitten der Berner Alpen. Der Ort liegt am am Ende des Engstligentals, das bei Frutigen ins Kandertal mündet, und ist als Winter- und Sommersportort weltbekannt.

Die Touristen zieht es vor allem an, weil die Gegend sowohl als schneesicher wie auch sehr sonnenreich gilt. Im Winter verwandelt sich das idyllische Chaletdorf und Wanderparadies in ein Wintersport-Eldorado.

Der touristische Aufschwung begann vor 140 Jahren. 1873 wurde die erste Fremdenpension gebaut, das heutige Hotel Hari im Schlegeli. 1887 entstand das Hotel Wildstrubel und bald darauf weitere Hotels, zuerst nur für Sommerbetrieb.

1901 führte das Grandhotel als erstes eine Wintersaison ein, und in den folgenden Jahren führte der Tourismus zu einem markanten Anwachsen der Bevölkerung.

Arles ist bekannt für sein besonderes Flair

Stadtkern von Arles


Die Stadt Arles im Süden Frankreichs liegt direkt am Fluss Rhône und im Herzen der Provence. Der historische Stadtkern von Arles liegt am Ostufer der Rhône, 24 km vom Mittelmeer entfernt. Arles ist bekannt für sein besonderes Flair und seinen historischen Stadtkern.

Die Stadt in der Provence ist wie ein Freilichtmuseum unterschiedlicher Kulturen. In Arles gibt es zahlreiche römische Bauten, die der Altstadt heute ihr unverwechselbares Gesicht geben und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Stadtkern von Arles


Seit 1981 stehen viele der antiken und romanischen Denkmäler der Stadt auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Eines der meistbesuchten Bauwerke ist das Amphitheater - die Arena von Arles - die im Mittelalter überbaut und erst später wieder freigelegt wurde. Sie dient heute als Schauplatz für die beliebten - unblutigen - Stierkämpfe.

Darüber hinaus lohnt sich auch der Besuch des Circus Maximus, der unterirdischen Galerien der Cryptoportica und der römischen Thermen. Einige Zeugen aus dem Mittelalter überragen jedoch ebenso das Stadtbild, wie zum Beispiel die romanische Kathedrale Saint-Trophime.

In Arles und der Provence garantieren rund 300 Sonnentage ein besonderes Licht. Das Licht der Provence hat schon immer Künstler in den Bann der Stadt gezogen. Auch der weltberühmte Maler Vincent van Gogh war auf der Suche nach dem „Licht des Südens“. Er schuf in Arles hunderte Werke und ist untrennbar mit der beschaulichen Stadt verbunden.

Arles ist bekannt für sein besonderes Flair

Stadtkern von Arles

Die Stadt Arles im Süden Frankreichs liegt direkt am Fluss Rhône und im Herzen der Provence. Der historische Stadtkern von Arles liegt am Ostufer der Rhône, 24 km vom Mittelmeer entfernt. Arles ist bekannt für sein besonderes Flair und seinen historischen Stadtkern.

Die Stadt in der Provence ist wie ein Freilichtmuseum unterschiedlicher Kulturen. In Arles gibt es zahlreiche römische Bauten, die der Altstadt heute ihr unverwechselbares Gesicht geben und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Stadtkern von Arles

Seit 1981 stehen viele der antiken und romanischen Denkmäler der Stadt auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Eines der meistbesuchten Bauwerke ist das Amphitheater - die Arena von Arles - die im Mittelalter überbaut und erst später wieder freigelegt wurde. Sie dient heute als Schauplatz für die beliebten - unblutigen - Stierkämpfe.

Darüber hinaus lohnt sich auch der Besuch des Circus Maximus, der unterirdischen Galerien der Cryptoportica und der römischen Thermen. Einige Zeugen aus dem Mittelalter überragen jedoch ebenso das Stadtbild, wie zum Beispiel die romanische Kathedrale Saint-Trophime.

In Arles und der Provence garantieren rund 300 Sonnentage ein besonderes Licht. Das Licht der Provence hat schon immer Künstler in den Bann der Stadt gezogen. Auch der weltberühmte Maler Vincent van Gogh war auf der Suche nach dem „Licht des Südens“. Er schuf in Arles hunderte Werke und ist untrennbar mit der beschaulichen Stadt verbunden.

»Musée des Beaux-Arts« in Marseille

Musée des Beaux-Arts

Das »Musée des Beaux-Arts« (»Museum der Schönen Künste«) in Marseille befindet sich im »Palais Longchamp«. Es befindet sich in einem Flügel des Palais Longchamp, und zeigt eine Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Zeichnungen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert.

Trotz der äußeren, imposanten Erscheinung ist das Palais sehr klein. Es besteht aus fünf Räumen auf zwei Stockwerken, die mehrheitlich mit Gemälden und ein paar Statuen gefüllt sind.

Das Museum präsentiert nach der Neueröffnung im Juni 2013 auf zwei Etagen Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert als Schwerpunkt. Darunter sind Werke italienischer Meister wie Perugino, Guercino, Carracci der Pannini und französischer Künstler wie Champaigne, Vouet, Lesueur, Greuze, Vernet, Hubert Robert und David. Zudem sind die Niederländer Peter Paul Rubens, Jacob Jordaens und Frans Snyders vertreten.

Die »Französische Schule« des 19. Jahrhunderts ist ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung. Neben dessen Meistern Courbet, Corot, Daubigny, Millet und Puvis de Chavanne werden Werke von Vertretern der Marseiller Schule gezeigt, darunter Loubon, Guigou oder Ziem.

»Die innere Stimme«, ein Meisterwerk von Auguste Rodin, das der Bildhauer dem Museum vermachte, und die Büsten von Prominenten wie Juste Milieu oder Ratapoil Daumier sind Beispiele für Werke der Bildhauerei des 19. Jahrhunderts.

Weblink:

Le Musée des Beaux-Arts - Ville de Marseille - www.musee-des-beaux-arts.marseille.fr

Mittwoch, 12. Juni 2013

Lyon gilt als kulinarische Hauptstadt Frankreichs

Lyon - Altstadt und Halbinsel vom Fourvière-Hügel aus gesehen


Lyon liegt am Zusammenfluss der Rhone und der Saône zwischen Jura im Nordosten, Alpen im Osten und Zentralmassiv im Südwesten. Die Stadt ist nach Paris und vor Marseille die zweitgrößte Frankreichs. Lyon wurde 43 v. Chr. von den Römern unter dem keltischen Namen Lugdunum als Verwaltungszentrum Galliens gegründet und gilt als kulinarische Hauptstadt Frankreichs. Die Altstadt und ein Teil der Halbinsel Lyons wurden 1998 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Lyon ist Bischofssitz des Erzbistums Lyon der römisch-katholischen Kirche in Frankreich. Bischofssitz befindet in der Altstadt in der Kathedrale von Lyon. Markanter ist jedoch die viertürmige Basilika »Notre-Dame de Fourvière«, die die ganze Stadt überragt. 1871 wurde sie auf der Spitze des gleichnamigen Hügels errichtet.

Die Kathedrale Saint-Jean, Notre-Dame de Fourvière und der Tour métallique


Von den vielen bedeutenden Kirchengebäuden aus verschiedenen Epochen zählen die Kathedrale und der Basilika »Notre-Dame de Fourvière« zu den Wahrzeichen der Stadt. Sehenswert ist die Altstadt mit ihren herrlichen Häusern aus der Renaissancezeit, ihren versteckten Innenhöfen und der Basilika.

Neben zahlreichen Theatern und Kinos bietet Lyon auch ein Opernhaus, die »Opéra national de Lyon«, das überregionale Bedeutung hat und dessen Architektur als Meisterwerk des Architekten Jean Nouvel gilt. Lyon ist auch bekannt für sein Marionettentheater, das sich um die stadtgeschichtlich geprägte Figur des französischen Kaspers, dem "Guignol", rankt.

Lyon zählt an die 30 Museen, wie zum Beispiel das »Musée des Confluences« und das »Musée des Beaux-Arts«, 15 Abteilungen der Stadtbibliothek, ein Nationalorchester, das »Orchestre national de Lyon«, ein Nationalkonservatorium sowie zahlreiche bedeutende Chöre .

Lyon gilt als kulinarische Hauptstadt Frankreichs, nicht nur wegen Paul Bocuse, der hier kocht. Hier gibt es die größte Restaurantdichte Europas und die leckere regionale Küche und der Beaujolais tragen zu dem Ruf bei.
Die Lyoner Gastronomie genießt einen exquisiten Ruf. Die Vielfalt der traditionellen Küche findet in der seltenen Kombination aus Alpen-Nähe und schiffbarem Zugang zum Mittelmeer ihren Ursprung. Nördlich der Stadt liegt das Weinbaugebiet Beaujolais, südlich der Stadt schließen sich die Côtes du Rhône an.

Die illuminierte Kathedrale Saint-Jean beim Lichterfest


Darüber hinaus ist Lyon als Stadt des Lichtes bekannt, dem zu Ehren jährlich am 8. Dezember die „Fête des Lumières“ gefeiert wird. Anfang Dezember verwandelt sich Lyon während der „Fête des Lumières“ (Lichterfest) in leuchtende Poesie.