Die Sababurg, früher erst Zappenburg, dann Zapfenburg und heute im Volksmund nach dem Brüder-Grimm-Märchen Dornröschenschloss genannt, ist die Ruine einer Höhenburg im sagenumwobenen Reinhardswald, der sich im nordhessischen Landkreis Kassel erstreckt. Sababurg ist zugleich ein Ortsteil des Stadtteils Beberbeck von Hofgeismar.
Die Höhenburg entstand ab 1334 als Zappenburg zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtsorts Gottsbüren. Aus der mittelalterlichen Burganlage ging ab 1490 das Jagdschloss Zapfenburg hervor. Nach 1957 wurde die Anlage restauriert und seit 1959 beherbergt sie ein Hotel. Zusammen mit der Trendelburg und Krukenburg gehört die heutige Ruine zu den drei bekanntesten Burgen der Reinhardswaldregion, obgleich Letztere knapp außerhalb dieses Waldes steht. In der Umgebung befinden sich der Tierpark Sababurg und der Urwald Sababurg.
Im Reinhardswald in Norden von Hessen stehen uralte Eichen und Buchen, Klöster, Siedlungen, nicht zuletzt die Sababurg, die als Märchenschloss Furore macht, deren Bedeutung aber viel länger zurück bis ins Mittelalter reicht.
Der Urwald an der Sababurg ist es kein echter Urwald. Ursprünglich war er Hutewald, mit Huteeichen und Hutebuchen, den die Bauern der Umgebung für ihr Vieh als Waldweideland nutzten. 1907 wurde der „Urwald Sababurg“ auf 61 Hektar Fläche von der forst-und landwirtschaftlichen Nutzung ausgenommen und zu Hessens erstem Naturschutzgebiet erklärt. Das Betreten des Waldes geschieht auf eigene Gefahr, eben weil hier in den alten Baumstand nicht eingegriffen werden soll.
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